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Beautytipps

Do it yourself: Gesichtsmasken

Selbstgemachte Gesichtsmasken stellen eine super Abwechslung zu teuren Markenmasken dar. Für ein schnelles Treatment zwischendurch sind sie eine wirkungsvolle Alternative.
Do it yourself:

Quelle: fotostorm/iStock

Erfrischend anders 

Unsere Haut ist eine Diva. Sie lässt sich gern mit nährstoffreichen Produkten verwöhnen und liebt dabei die Abwechslung. Die feine Gesichtshaut schätzt besonders den zusätzlichen Frische-Kick, den eine Maske garantiert. Gesichtsmasken gibt es als hochwertige Fertigprodukte, die sich ganz bequem während eines luxuriösen Badevergnügens auftragen lassen. Es geht natürlich auch anders. Mit einem Quäntchen Fantasie lassen sich aus Kokosöl, Avocado, Quark, Gurke, Zitronensaft, Beeren oder Heilerde wunderbare Masken zaubern. Wir haben für Sie einige Selfmade-Masken aus jeweils drei natürlichen Zutaten angerührt, getestet und für gut befunden. 

 

Zauber der Karibik 

Sanft erwärmtes Kokosöl, eine pürierte Banane und ein Eigelb sind die hautschmeichelnden Komponenten für diese Gesichtsmaske, die gleichermaßen nährt und pflegt. Bananenpüree und Eigelb werden miteinander verrührt und nach und nach mit etwas Kokosöl angereichert. Das feine Öl mit dem angenehmen Duft hat bei Raumtemperatur (ca. 24 °C) eine feste Konsistenz und wird erst beim schonenden Erwärmen im Wasserbad flüssig. Bei vorsichtiger Dosierung in kleinen Portionen lässt sich die Konsistenz der Maske bestens regeln. Rund 20 Minuten verweilt die karibische Zaubermaske auf der Haut und wird anschließend mit reichlich Wasser abgespült. 

 

Grünes Wunder

Zugegeben: Man kann diese Maske quasi im Schnell-Modus absolvieren. Gesicht reinigen, Gurkenschreiben auflegen und fertig. Wir setzen lieber auf den pflegenden Mehrwert der grünen Frucht und den ihrer Kombipartner, die allesamt klärend und erfrischend wirken. Bei dieser Rezeptur werden pürierte Gurke, der Saft einer halben Zitrone und vier bis fünf Esslöffel Quark miteinander verrührt aufgetragen. Die optimale Verweildauer beträgt ein Viertelstündchen. Dann wird die Maske mit Wasser entfernt. Für mehr Zitrus-Power sorgt der Schalenabrieb einer Bio-Zitrone. Darin stecken die wunderbaren Öle, die ganz nebenbei allerbeste Laune machen. Nach der Maske freut sich die Haut über einen Hauch Thermalwasser. 

 

Geballte Beerenpower

Die Heidelbeere oder Blaubeere hat es in sich. Sie spielt ernährungstechnisch locker in der Detox-Liga und ist daher als antioxidative Zutat für eine Gesichtsmaske wunderbar geeignet. Auch hier wird die Powerfrucht püriert. Hinzu kommen zwei bis drei Esslöffel Honig und Joghurt. Die gut vermischten Zutaten werden auf dem Gesicht verteilt und nach dem bekannten Modus (Verweildauer 15 bis 20 Minuten) gründlich mit Wasser entfernt. Nach der Beerenmaske empfiehlt sich eine kleine Gesichtsmassage mit duftendem Öl. 

 

FAQs

Wie oft kann ich meine Haut mit einer solchen Maske verwöhnen? 

Ein- bis zweimal pro Woche ist ein guter Schnitt. Da die Haut Abwechslung schätzt, hat sich die alternierende Anwendung von selbst gemachten Masken und professionellen Pflegemasken bewährt. 

Welche Gesichtsareale werden mit den Masken behandelt?

Wangen, Stirn, Nasenrücken, Hals und Dekolleté werden zunächst gereinigt und können anschließend mit der Gesichtsmaske versorgt werden. Die Augenpartie wird immer ausgespart. Ein alter Trick empfiehlt das Auflegen von lauwarmen Teebeuteln auf die geschlossenen Augen während der Masken-Einwirkzeit. Schwarzer Tee eignet sich sehr gut und sorgt für einen strahlenden Blick. 

Welcher Rolle spielt der Hauttyp?

Die Ansprüche der trockenen, fettigen oder sensiblen Haut sollten bei der Anwendung selbst gefertigter Masken sowohl bekannt sein als auch berücksichtigt werden. Treten während der Maskenprozedur unangenehme Hautspannungen auf, wird die Maske entfernt. Danach beruhigen die bewährten Pflegeprodukte (mit Aloe vera oder Thermalwasser) und eine reichhaltige Nachtcreme die Haut.

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