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Sommerrezepte

Kalten Suppen für heiße Tage

An heißen Sommertagen vergeht einem oft die Lust auf Essen, vor allen auf warmes Essen. Wir haben für Sie ein paar Rezeptideen, die Sie nicht nur abkühlen werden, sondern Ihnen auch wieder Lust aufs Essen machen werden.
Kalten Suppen für heiße

Quelle: Letterberry / Shutterstock

Wenn die Sonne brennt, tut es gut, etwas erfrischendes zu essen. Frisch, kühl und ausgesprochen gesund sind kalte Gemüsesuppen. Viele davon haben in den Ländern, von denen aus sie ihren Siegeszug in die Welt antraten, eine lange Tradition. Dazu gehören: Gazpacho, die aus Südspanien und Portugal zu uns kam. Tatator, eine kalte Gurkensuppe vom Balkan oder kalte Suppen mit Roter Bete wie Šaltibarščiai aus Litauen und die damit nah verwandte Suppe Chlodnik, die in Polen Tradition hat.

 

 

 

Gazpacho

Wenn es draußen heiß ist, genießen die Menschen im Süden Spaniens und Portugals die kalte Suppe Gazpacho. Sie kann je nach Geschmack eher flüssig und dickflüssig serviert werden. Die Grundzutaten dafür sind Tomaten, grüne Paprika, Salatgurken, Olivenöl, Essig, Salz, Weißbrot und je nach Geschmack mehr oder weniger Wasser. Das Gemüse und das Brot werden dazu fein püriert. Als Beilagen stellen die Menschen in Spanien und Portugal zur Gazpacho oft noch geröstete Weißbrotwürfel oder klein geschnittene Gemüsehäppchen mit auf den Tisch.

 

Tarator

Als der Balkanküche stammt die kalte Gurkensuppe Tarator. Traditionell wird diese Suppe dort an heißen Tagen gern als kühle Vorspeise serviert. Die Grundzutaten sind kalter Joghurt, Gurken, Dill, Knoblauch und Olivenöl. Zuweilen gehören auch noch Walnusskerne dazu. Je nach Geschmack wird mehr oder weniger Wasser dazu gegeben und dann alles fein püriert.

 

Kalte Rote-Bete-Suppe

In Litauen hat eine Variante der kalten Rote-Bete-Suppe Tradition, die sich Šaltibarščiai nennt. Die Zutaten bei dieser Suppe sind nicht alle roh. Rote Bete, Kartoffeln und Eier werden nämlich vorher gekocht. Weitere Zutaten sind Salatgurken, Schalotten, Dill, Buttermilch, Sauerrahm, Butter und Salz. Die Kartoffeln kommen bei der Šaltibarščiai nicht mit in die kalte Suppe und werden auch nicht wie alles andere fein püriert. Sie werden nach dem Kochen mit der Butter vermischt und extra als Beilage zur kalten Rote-Bete-Suppe serviert.

Ein wenig anders wird die kalte Rote-Bete-Suppe Chlodnik zubereitet, die an heißen Tagen in Polen gern gegessen wird. Auch für diese kalte Suppe müssen die Roten Bete zunächst gar gekocht werden. Sie werden dann zusammen mit frischem Zitronensaft, saurer Sahne, Sahne und Gemüsebrühe püriert. Die hart gekochten Eier kommen bei der Suppe Chlodnik nicht mit in die Suppe, sondern werden später zusammen mit gehackter Petersilie, gehacktem Schnittlauch und fein geschnittenen Radieschenscheiben in Achtel geschnitten dieser kalten Rote-Bete-Suppe hinzugefügt.

Wer gern kocht und kreativ ist, kann natürlich jeder dieser Ideen für kalte Suppen noch eine eigene Variante hinzufügen, denn beim Kochen sind bekanntlich der Fantasie keine Grenzen gesetzt.

 

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