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Ernährung

Superfood: Oregano

Oregano - bereits die Griechen wussten seine heilende Wirkung zu schätzen. Übersetzt bedeutet der Kräutername „Schmuck der Berge“. Zugegeben, wer von uns hat nicht gerne ein wenig Schmuck und Glanz auf seinem Teller?
Superfood: Oregano

Quelle: Dionisvera/Shutterstock

Oregano wird erst seit rund 200 Jahren als Würzmittel für Speisen verwendet. Als Heilkraut hingegen war seine Kraft bereits in der Antike und im Mittelalter bekannt. 

 

Das Heilkraut

Die in der Regel ovalen, kleinen, dunkelgrünen Blätter werden gerne für Tees genommen. Bei Blähungen oder Magen-Darmbeschwerden kann dieser eine schnelle wie unkomplizierte Unterstützung leisten. Entkrampfend wirken hierbei die Gelb- und Bitterstoffe der Blätter. Selbst, wenn diese meist nicht über eine Größe von maximal 4 cm hinauswachsen, können sie ihre heilende wie lindernde Wirkung entfalten und einen Beitrag zur Gesundheit und zum Wohlfühlen leisten. Eine Tasse Tee lässt sich jederzeit im Office tagsüber schnell zubereiten. Selbst bei Heiserkeit und chronischer Bronchitis kann der Tee abmildernd wirken. 

 

Für eine schöne Haut

Auch für die Schönheit kommt das Heilkraut in der äußeren Anwendung seit Jahrhunderten zum Einsatz wie zur Bekämpfung von Juckreiz, bei Hautentzündungen oder zur Behandlung von Wunden, denn ein Bad mit dem ätherischen Öl wirkt lindernd.

Die enthaltenen Phenole führen zu einer entzündungshemmenden wie antibakteriellen Wirkung und damit zu einer schöneren Haut. Gerade der sekundäre Inhaltsstoff Carvacrol aus der Gruppe der Phenole verhindert ein weiteres Bakterienwachstum. Er trägt zur Beruhigung und Abschwächung von Entzündungen bei. 

Zum Glück brauchen wir heute Oregano nicht mehr wie im Mittelalter gegen Hexen und Vampire oder zur Einleitung einer Geburt einzusetzen. Die historische Kombination mit Rotwein hingegen behalten wir gerne bei. Womit wir zur mediterranen Küche kommen, die ebenfalls für die Gesundheit förderlich und ein Anti-Aging-Rezept ist. 

 

Das Superfood

Für Oregano gilt, je südlicher er angebaut und geerntet wird, umso intensiver sind die Blätter im Geschmack. Auch heute noch heißt es, der Griechische sei der Intensivste. In unseren Breitengraden fühlt er sich ebenfalls wohl. Auf dem Balkon und im Garten übersteht er sogar so manche Minustemperatur im Winter. Dabei ist er durch das Jahr pflegeleicht und braucht nur wenig Wasser. Um Superfood-Qualität zu bekommen, gilt es beim Kauf auf sehr Aroma-intensive wie buschige Stängel zu achten. Das Heilkraut selbst tut dann sein Übriges, um zu unserer Schönheit und Gesundheit beizutragen. 

Kaum einer denkt bei dieser Kräuterpflanze zuerst an die Griechen. Ist er in bei uns doch viel mehr als Pizza-Gewürz bekannt. In der Tat passen die Blätter bestens zur mediterranen Küche. Ob auf dem Fisch als fein-herber Kick oder zu Gegrilltem im Sommer. Ihre volle Intensität entfalten die Blätter hingegen erst bei längerem Kochen, weshalb sie sehr gerne für Saucen und Gerichte auf Tomatenbasis verwendet werden. Sie passen zudem hervorragend zu Salaten, Gurken, Kartoffeln. Entgegen anderer Kräuter, die erst zum Schluss im Kochprozess hinzukommen, intensiviert dieses seine Stärke von Beginn an und dies sogar, wenn er getrocknet und erst dann als Superfood zum Einsatz kommt. Er behält sein kraftvolles Aroma! 

Den Blättern wird übrigens eine appetitanregende Wirkung nachgesagt. Ein Superfood, das nicht nur schmückendes Accessoire auf dem Teller ist!

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