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Urlaubsbräune trotz SPF

Mit Sonnenschutz zur traumhaften Bräune

Mit Sonnencreme wird man nicht braun? Das ist falsch - und wir verraten wie es trotz Sonnenschutz mit der Urlaubsbräune klappt.
Mit Sonnenschutz zur

Quelle: Vladmax/iStock

Sonnenschutz und Eigenschutz

Selbst sehr dunkle, sonnenunempfindliche, vorgebräunte Menschen können sich nur eine dreiviertel Stunde gefahrlos der Sonne aussetzen. Bei allen anderen Hauttypen beträgt die Eigenschutzzeit der Haut sogar nur fünf Minuten bis zu maximal einer halben Stunde. Eine Sonnencreme verlängert die Zeit, die wir uns in der Sonne aufhalten können ohne die Haut zu schädigen. Doch ein Lichtschutzfaktor von 10 ist für einen Badenachmittag viel zu wenig. So wird häufig auch viel zu wenig Sonnenschutz verwendet. Als Faustregel gilt: Drei Esslöffel Sonnenschutz für einen Erwachsenen.

 

Bräune trotz Sonnenschutz

Wer braun werden will, kann das auch mit einem hohen Lichtschutzfaktor. Aus Angst keine Sommerbräune abzubekommen scheuen viele vor Sonnencremes zurück - das ist jedoch gar nicht nötig. Sonnencremes mit einem hohen Lichtschutzfaktor - wie z.B. 50 sind nicht das gleiche wie Sunblocker. Wer braun werden möchte, verwendet Sonnencreme. Wer UV-Strahlen ganz abblocken will verwendet Sunblocker. Deren Sinn ist es vor allem Menschen zu schützen, die sich in der Sonne aufhalten, aber nicht braun werden möchten oder müssen.
Wird man also mit einer Sonnencreme braun? Ja, ein entsprechender Sonnenschutz ist nicht nur gesünder, sondern auch nachhaltiger. Denn die Haut behält länger ihre Sonnenbräune.

 

Mineralischer / chemischer Sonnenschutz

Es gibt zwei Arten von Sonnenschutzmitteln. Die erste funktioniert physikalisch und reflektiert das Sonnenlicht. Solche Rezepturen enthalten zum Beispiel Titandioxid oder Zinkoxid - das ist die Art von Sonnenschutz, die uns aussehen lässt als ob man mit weißer Farbe eingeschmiert worden wäre. Auf der anderen Seite gibt es die kosmetisch wesentlich angenehmeren chemischen UV-Filter, die dringen etwas in die Haut ein und absorbieren das UV-Licht. Dieses wird dann zum Beispiel in Wärmeenergie umgewandelt. Beide, das ist klar gezeigt, verhindern neben einem Sonnenbrand auch, dass Vitamin D in der Haut gebildet wird.

  

Vitamin D 

Unter unseren Lebensbedingungen müssen etwa 90 Prozent des benötigten Vitamin D durch UVB-Einfluss in der Haut gebildet werden, nur etwa zehn Prozent werden mit der Nahrung aufgenommen. Um den Tagesbedarf eines Erwachsenen von 2000 bis 4000 Internationalen Einheiten Vitamin D über die Ernährung abzudecken, müsste man jeden Morgen zum Frühstück einen sauren Hering mit einem Viertel Glas Lebertranöl verzehren oder täglich etwa vier bis acht Kilogramm Butter essen. Von Steinpilzen würde man jeden Tag etwa zwei bis drei Kilogramm konsumieren müssen. So ist es bei all dem Schutz unserer Haut, auch wichtig dem Körper ab und zu auch ein paar Minuten ungefilterter Sonnenstrahlen zu gönnen, um die Vitamin D Produktion zu ermöglichen. Achten Sie hierbei darauf die Zeit des Eigenschutzes der Haut nicht zu überschreiten. 

  

After Sun

Wichtig für eine langanhaltende Bräune ist vor allem die nachträgliche Pflege. Eine After Sun Creme hat den Zweck die Haut mit viel Feuchtigkeit zu versorgen. Wer nach dem Sonnen die Haut nicht cremt, bekommt einen aschfarbenen Ton bekommen und lässt die Bräune schnell verblassen.

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